WINCHESTER `73

Die erste - und vielleicht wesentliche - Kollaboration von Anthony Mann und James Stewart: Der Western schlechthin

Lin McAdam (James Stewart) und sein Freund High-Spade (Millard Mitchell) kommen nach Dodge Dity. Der Sheriff Wyatt Earp (Will Geer) fordert sie auf, die Waffen abzugeben, da dies unter seiner Ägide so üblich ist in der Stadt. Während McAdam und High-Spade ihre Pferde versorgen, werden sie Zeugen, wie man Lola Manners (Shelley Winters), eine Bardame, in die Postkutsche verfrachtet und aus der Stadt schickt. Erst will McAdam eingreifen, wird dann aber vom Sheriff zurück gehalten.

Da der Einhunderste Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung ansteht, findet in der Stadt ein Wettschießen statt. Als Preis ist eine Winchester `73 ausgelobt, ein Gewehr, das als „eines unter Tausend“ zählt, da der bekannte Waffenfabrikant dieses mit ganz besonderer Sorgfalt hat herstellen lassen. McAdam trägt sich in die Schützenliste ein.

Als er und High-Spade zum Wettbewerb antreten, begegnen sie Dutch Henry Brown (Stephen McNally) und allen Anwesenden, darunter Earp, fällt sofort auf, daß die beiden Männer einander kennen und nicht gut aufeinander zu sprechen sind. Am Ende des Wettschießens sind es nur noch sie, die sich gegenüberstehen. McAdam weist nach Earps Frage, wie sie beide derart gut schießen könnten, darauf hin, daß beide das Schießen vom selben Mann gelernt hätten. Schließlich gewinnt Lin McAdam die Winchester.

Dutch Henry und seine Kumpane geben vor, die Stadt sofort verlassen zu wollen. Obwohl McAdam eigentlich hatte warten wollen, bis sein Name auf den Schaft des Gewehrs graviert wurde und er damit als rechtmäßiger Besitzer ausgewiesen ist, lehnt er einen weiteren Aufenthalt nun ab. Während High-Spade die Pferde holt, will McAdam schnell dessen und seine eigenen Sachen aus dem Hotel holen. Doch dort warten Dutch Henry und seine Freunde auf McAdam. Es kommt zu einem verzweifelten Kampf zwischen den beiden Männern, bis Dutch Henry McAdam schließlich niederschlägt und das Gewehr an sich bringt. Nur das plötzliche Auftauchen von High-Spade und Wyatt Earp verhindern, daß Dutch Henry McAdam tötet.

Dutch Henry und seine Männer fliehen in die Wüste. In Riker´s Bar machen sie Halt. Hier treffen sie auf den Waffenhändler Joe Lamont (John McIntire), der auf ein Zeichen der Indianer wartet. Er will Geschäfte mit dem Häuptling Young Bull (Rock Hudson) machen. Die Indianer, durch den kürzlich am Little Big Horn errungenen Sieg der Sioux über General Custer ermutigt, wollen sich gegen die Weißen auflehnen. Lamont will daran partizipieren. Das macht ihn in den Augen von Dutch Henry zu einem Verräter. Lamont ist das egal. Zudem weiß er, daß Dutch auf seine Hilfe angewiesen ist: Als Dutch und seine Kumpels aus Dodge City flohen, mussten sie ihre Waffen zurücklassen.

Als Lamont die Winchester `73 erkennt, bietet er Dutch Henry an, diese gegen Gewehre und Pistolen aus seinem Vorrat einzutauschen. Dutch lehnt das ab. Schließlich lässt er sich aber auf ein Pokerspiel gegen Lamont ein, der vorgibt, nichts davon zu verstehen. Bei der anschließenden Partie verliert Dutch sein ganzes Geld, wodurch er nicht einmal Waffen von Lamont kaufen kann. Erneut bietet der ihm den Tausch Waffen gegen die Winchester an – und bietet Dutchs Verlust noch obendrauf. Auf Drängen seiner Männer willigt Dutch schließlich ein. Frisch bewaffnet reiten er und seine Kumpane weiter.

Wenig später bricht auch Lamont auf, er hat Rauchzeichen aus den Hügeln erhalten. Er trifft Young Bull und die Männer seines Stammes. Es kommt zu einer Auseinandersetzung, weil der Indianerhäuptling einerseits erkennt, wie minderwertig Lamonts herkömmliche Ware ist, zugleich aber die Winchester sieht und sofort haben will. Auch er erkennt die besondere Qualität der Waffe.

Dutch Henry und seine Männer sind Lamont gefolgt und beobachten den Mann, der bewegungslos an einem Lagerfeuer sitzt. Dutch will die Flinte zurück haben. Als sie sich Lamont nähern, wird klar, daß der tot ist. Er wurde von Young Bull skalpiert. Die Winchester ist weg.

McAdam und High-Spade folgen den Spuren von Dutch durch die Wüste. Bei Riker´s erfahren sie, was sich zugetragen hat und wo Dutch hin will.

Während dessen hat Lola ihren Verlobten Steve Miller (Charles Drake) getroffen. Die beiden sind in einem offenen Wagen in der Prärie unterwegs. Steve will Lola die Ranch zeigen, auf der die beiden zukünftig wohnen wollen. Doch ein Indianerangriff kommt ihnen dazwischen. In rasender Fahrt versucht Steve, die Kutsche in Sicherheit zu bringen. Als er merkt, daß es ihm nicht gelingt, hält er an, schnappt sich sein an die Kutsche  gebundenes Pferd und versichert Lola, er käme zurück, er hole Hilfe. Dann verschwindet er und überlässt sie ihrem Schicksal.

Schnell jedoch trifft er auf einen Trupp Kavallerie, der in der Wildnis campiert. Er kehrt um und holt Lola. Sie können sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Doch Sergeant Wilkes (Jay C. Flippen) weist Steve darauf hin, daß sie alle bei Anbruch der Dämmerung des Todes seien, denn die Indianer hätten sie umzingelt.

Auch McAdam und High-Spade werden von den Indianern verfolgt. Auch sie finden schließlich bei den Kavalleristen Unterschlupf. Da beide Repetiergewehre mit sich führen, glaubt Sergeant Wilkes, doch eine Chance bei einem Angriff zu haben.

In der Nacht kommen sich McAdam und Lola näher und er erzählt ihr, daß er hinter Dutch Henry her ist. Ohne daß Lola es erwähnt, spürt McAdam, daß zwischen ihr und Steve etwas geschehen sein muß, Lola ihn mit anderen Augen betrachtet.

Im Morgengrauen greifen die Indianer an, es kommt zu heftigen Feuergefechten, bis es Lin McAdam gelingt, den Häuptling Young Bull zu erschießen. Daraufhin ziehen die Indianer ab. Auch McAdam und High-Spade machen sich schnell wieder auf den Weg, da Dutch Henrys Vorsprung immer größer wird. McAdam fordert Wilkes jedoch auf, die Gewehre der Indianer einzusammeln, da dies Repetiergewehre seien und man sie viellleicht bei einem weiteren Angriff gebrauchen könne.

Während McAdam und High-Spade in die Prärie davonreiten, findet ein junger Soldat die Winchester `73, die Young Bull verloren hat, als er vom Pferd fiel. Er bringt sie zu Wilkes, der der Meinung ist, ein solches Gewehr gehöre in die Hände eines Mannes wie McAdam, doch der hört ihn nicht mehr. Deshalb gibt Wilkes es an Steve Miller, der ebenfalls seinen Beitrag zur Abwehr der Indianer geleistet hat. Miller und Lola setzen ihren Weg zur Farm fort.

Dort angelangt, werden sie von Waco (Dan Duryea) und seinen Leuten erwartet. Miller hatte Lola bereits mitgeteilt, daß er noch weitermüsse, sich mit jemandem treffen. Waco macht sofort sein Interesse an Lola sichtbar und verhöhnt Steve, den er für einen Feigling hält. Zudem spürt er, daß Lola nicht mehr wirklich hinter der Verlobung mit Steve steht. Als Waco das Gewehr sieht, will er es haben. Als Steve sich weigert, demütigt Waco seinen angeblichen Freund und lässt ihn Kaffee kochen und als Kellenr antreten. Schließlich macht Waco klar, daß er das Gewehr an sich nehme. Als Steve nun aufbegehrt, erschießt Waco ihn kaltblütig.

In der Nacht tauchen der Sheriff und dessen Männer auf, die Waco und seine Bande verfolgen. Es kommt zu einer Schießerei, die damit endet, daß Waco seine Leute rausschickt und einen nach dem andern eiskalt opfert, um selbst  mit Lola aus der Hintertür des mittlerweile brennenden Hauses zu entkommen.

Die beiden fliehen in die Berge und treffen schließlich Dutch Henry und dessen Kumpane in einer Berghütte. Gemeinsam plant man einen weiteren Überfall auf eine Bank. Doch als Dutch das Gewehr bei Waco findet, kommt es zwischen den beiden zu einem Streit. Dutch reklamiert die Flinte für sich und behauptet, sie beim Wettschhießen in Dodge City gewonnnen zu haben. Waco lässt es erst drauf ankommen, überlässt das Gewehr dann aber Dutch Henry.

Man  verabredet sich in Tascosa, um dort die Bank auszurauben. Dort sind inzwischen auch McAdam und High-Spade eingetrofffen. Als sie in den Saloon kommen, finden sie dort Lola am Klavier vor. Waco und seine Leute hängen hier ebenfalls rum, weil sie Dutch und dessen Männern, sobald die aus der Bank kommen, Deckung geben sollen. Lola erzählt McAdam, wer Waco ist und was vor sich geht. McAdam zwingt Waco handgreiflich, ihm zu sagen, wo Dutch Henry ist. Schließlich kommt es vor dem Saloon zu einer wilden Schießerei, bei der Waco und einige seiner und von Dutchs Männer sterben. Dutch entkommt mit dem Gewehr. McAdam verfolgt  ihn.

High-Spade kümmert sich um Lola, die mitten in die Schießerei hinein gerannt ist, um ein Kind zu schützen und dabei angeschossen wurde. Nun erfährt sie, daß Lin McAdam und Dutch Henry Brown Brüder sind und Dutch den Vater der beiden erschossen hat. McAdam will diesen Mord rächen.

In einem Felsmassiv stellt McAdam seinen Bruder. Es kommt zu einer Schießerei zwischen ihnen, während der die beiden einander schwere Vorwürfe machen. McAdam erklärt, „der Vater“ habe nie gewollt, daß die Brüder ihre Schießkünste dazu nutzten, Menschenleben zu nehmen, sondern lediglich, daß sie gute Jäger würden. Dutch Henry verlacht McAdam und verhöhnt den Vater, da dieser ja offenbar aufgrund seiner eigenen Regeln zu Grunde gegangen sei. Schließlich kann McAdam Dutch Henry in die Enge treiben und erschießt ihn.

Er nimmt das Gewehr an sich und kehrt in die Stadt zurück, wo Lola und High-Spade ihn erwarten.

Worauf man bei diesem Film alles achten muß: Die Blicke, die James Stewarts Figur Link McAdam  so deutlich charakterisieren, ihre Wärme, wenn er seinen Freund High-Spade betrachtet, die leichte Ironie, mit der er Wyatt Earp schnell anschaut, bevor er ein Gewehr in Anschlag bringt, der Irrsinn, wenn er sich mit Dutch Henry schlägt; die Eleganz der Bewegung, wenn Lin und High-Spade ihre Pferde vor einem Saloon wenden, die Eleganz und Flüssigkeit der Bewegungen, wenn Dutch Henry und seine Kumpane ihre Pferde aus rasendem Galopp abbremsen und aus den Sätteln gleiten; die Lyrik der Bilder, die Kameramann William H. Davies für Regisseur Anthony Mann einfängt, das Gespür für den Raum, das Tempo, in welchem dieser Raum erfasst wird, die Weite der Prärie ebenso, wie die Enge des Felsriffs, in dem Lin und Dutch Henry es schließlich zuende bringen. Die Dynamik, die Regie und Kamera dem Film geben. Die Subtilität des Drehbuchs von Borden Chase. Die Genauigkeit, mit der der Film bis in die Nebenrollen besetzt ist.

Ewig könnte man diese Kleinigkeiten aufzählen, die Gesten, die Mimik der Charaktere, die Details in den Bildern, im Buch, die ihnen Tiefe und damit Bedeutung verleihen. WINCHESTER ´73 (1950) ist der Western par excellence, der Western, der das ganze Genre noch einmal neu startet. Es ist der Beginn dessen, was später filmhistorisch der „erwachsene“ Western, oder auch der „psychologische“ Western genannt werden sollte. Es ist aber auch der Beginn der Zusammenarbeit des Regisseurs Anthony Mann und des Schauspielers James Stewart, die gemeinsam fünf Werke des Genres schaffen sollten, die alle zum Besten zählen, was es zu bieten hat. Es ist ein Film, dem es gelingt, sowohl auf der reinen Handlungsebene, als auch auf der symbolischen Ebene noch einmal zu vermessen, was das ist – der Westen als historisch verbürgter Ort und Zeit-Raum, und der Western als mythologisch verorteter Raum, der Kraft eigener Gesetze die Geschichte neu, anders, begradigt und besser erzählt, als sie je in der Realität sich ereignet hat. Es ist ein Film, der sich, ohne all zu viel Aufhebens darum zu machen, aber auch, ohne sich dessen zu schämen oder es zu verherrlichen, die Geschichte der amerikanischen Landnahme als Geschichte der Gewalt erzählt. Nüchtern und was diesen Teil der Geschichte betrifft, auch ehrlich.

Auf der Handlungsebene greift Chase auf eine der ältesten Erzählungen der Menschheit zurück: Die Geschichte von Kain und Abel, den Brudermord. Der eine Mann ist gut, der andere Mann ist böse. Der böse Mann hat den gemeinsamen Vater erschossen, der gute Mann wird diesen Mord rächen. Was Chase gelingt – und was der erste unter einer ganzen Reihe von wesentlichen Punkten dieses Films ist – ist die psychologisch genaue Beobachtung dessen, was die biblische Geschichte nicht erzählt, die Frage nämlich, was Rache aus einem Menschen macht. Lin McAdam ist wahnhaft in seinem Wunsch, seinen Bruder zu finden, aufzustöbern und zu töten. Er treibt sich, seinen Freund High-Spade und die Pferde ohne Rücksicht durch Wüsten und Weiten, in potentiell tödliche Situationen und will nicht ruhen, bis das Unrecht gesühnt ist. REGENERATION THROUGH VIOLENCE[1] lautet der Titel eines berühmten Werkes des Historikers Richard Slotkin, in welchem er die Mythologie des Westens aus geschichtlicher und soziologischer Perspektive untersucht hat. Nie war der Titel treffender, als wenn man ihn auf Manns Western WINCHESTER ´73 anwendet. Regeneration kann Erholung bedeuten, doch genauso trifft es auf den Begriff der Erneuerung zu. Sogar die Aufarbeitung und die Verjüngung sowie die Wiederherstellung sind im Begriff umfasst. All dies muß Lin McAdam erreichen. Er muß das Unrecht sühnen, was der Aufarbeitung begangenen Unrechts gleichkommt, er muß den Pakt zwischen den Alten und den Jungen erneuern, worin Erholung mitschwingt, und er muß die Ordnung wieder herstellen, die durch den Mord des Sohnes am Vater gestört wurde.

Die Unordnung wird im Film durch die Geschichte des Gewehrs symbolisiert. McAdam und Durch Henry – die Brüder – begegnen sich in Dodge City, wo ein Schießwettbewerb stattfindet. Der Preis des Schießens ist „eines unter Tausend“, eine Winchester ´73, die extra zum Jahrestag der Revolution mit besonderer Sorgfalt hergestellt wurde. Unter den Präzisionsgewehren, die die Firma produziert also eine nochmal genauere, nochmal präzisere Flinte. McAdam gewinnt es, Durch Henry stiehlt es ihm und begeht – symbolisch – erneut das Unrecht am Bruder: Erst nimmt er ihm den Vater, dann die Waffe, die so wesentlich zur Eroberung des Kontinents war. Doch lange wird er es nicht behalten. Aus seinen Händen wandert es in die eines Waffenhändlers, der veraltete Waffen an die Indianer verkauft; deren Häuptling, der es an sich gebracht hat, wird bei einem Überfall auf einen Trupp Soldaten erschossen und das Gewehr liegt im Gras der Prärie; dort findet es ein Soldat, der gibt es seinem Vorgesetzten, dieser einem Mann, der gemeinsam mit seiner Frau den Überfall miterlebt hat. Ihm nimmt es sein Kumpel weg, ein Bandit – und der, Freund von Dutch Henry, überlässt es seinem Kumpan, der es für sich reklamiert, er habe es beim Wettschießen gewonnen. So wird der Shoot-Out am Ende des Films nicht nur der Racheakt für den gemordeten Vater, sondern es wird symbolisch  auch die Ordnung wieder hergestellt, die dadurch gestört wurde, daß der böse Bruder dem guten Bruder dessen rechtmäßigen Besitz entwendet hat. Und dieser rechtmäßige Besitz ist ein explizites Mittel der Gewalt. So wie die Gewalt das rechtmäßige Mittel zur Wiederherstellung der Ordnung ist. Sie wird hier implizit zum Mittel aller Ordnung generell: Erst wenn die Ordnung herrscht, die Zivilisation, wird es möglich sein, auch die Gewalt einzuhegen. Dann wird der Sheriff – Wyatt Earp – den Neuankömmlingen in der Stadt die Waffen entwenden.

Der Weg des Gewehrs ist zugleich ein Weg durch die Geschichte des amerikanischen Westens und reflektiert dessen Eroberung – ebenfalls als Akt der Gewalt. Einhundert Jahre nach der Revolution – schließlich das konstituierende Datum für die Vereinigten Staaten – wird in Dodge City ein Schießwettbewerb ausgetragen. In einer Stadt, deren Sheriff eben jener Wyatt Earp ist. Earp steht in der Geschichte des Westens wie ein Mythos. Er galt – auch wenn die Wirklichkeit anders aussah – als ein unbestechlicher Mann, dem es gelang, Recht und Ordnung durchzusetzen. Und genau so sieht das Dodge City des Films auch aus. Eine florierende Stadt, in der jeder Neuankömmling zunächst einmal seine Waffen abzugeben hat. So beginnt der Film mit dem Stand der Zivilisation, an dem der Westen ca. 1876 angekommen war. Dennoch bleibt eine Waffe – nicht nur die amerikanische Verfassung bestätigt dies, sondern auch die amerikanische Verfasstheit – ein wesentliches Merkmal des freien Mannes, der in die Wildnis aufbricht, um das Land zu beherrschen und zu domestizieren. Es gewinnt mit Lin McAdam ein Mann, der diesem Typus entspricht: Er ist friedlich im Wesen, er will eigentlich eine Ranch betreiben, er kann schießen, nutzt diese Fähigkeit aber lediglich zur Jagd. Nur wenn er angegriffen wird, wehrt er sich. Das Gewehr fällt in die falschen Hände – Dutch Henry und mehr noch Waco, sein Kumpan, sind nicht die, die diese Waffe verdienen, sie stehen für jene Outlaws, die den amerikanischen Westen noch lange unsicher machten und als rechts- und regelfreien Raum begriffen; Männer, gegen die ein Wyatt Earp angetreten war, gegen die es die Zivilgesellschaft  zu verteidigen galt. Dann gerät es in die Hände eines Waffenschiebers, der den Indianern Schrott verkauft. Er ist ein Betrüger in jeder Hinsicht und kennt weder Freund noch Feind und in der inneren Logik des Films also auch keine Ehre. Durch ihn gelangt das Gewehr in die Hand der Indianer. Auch wenn Chase und Mann diese Möglichkeit des Drehbuchs bewusst vielleicht gar  nicht geplant hatten, so symbolisiert es in den Händen von Young Bull doch die Unmöglichkeit der Ureinwohner des Landes, sich zur Wehr zu setzen. Sei es, weil sie unterlegen waren, sei es, weil sie mit dem Material, das ihnen zur Verfügung gestellt wurde, nicht umgehen konnten, sei es, weil dieses Material von Anfang an untauglich war – obwohl WINCHESTER ´73 den Indianern keine Gerechtigkeit widerfahren lässt und sie letztlich (noch) so nutzt, wie es der Western bis dato getan hatte – als reine Gefahr, nahezu eins mit der Natur und dem Land – gibt er ihnen ein Gesicht und verdeutlicht ihren letztlich vergeblichen Kampf um ihr Land und ihre Rechte. Es ist ihre Rache an dem Waffenhändler Lamont, den sie skalpiert an einem Lagerfeuer zurücklassen, der dem Mann seine gerechte Strafe zukommen lässt. Und weiter geht der Lauf des Gewehrs und der Geschichte: Durch die Hände der Soldaten, die eines Feiglings und schließlich über den Umweg, noch einmal bei Dutch Henry zu landen, zurück zu seinem originären Besitzer, beschreibt dieser Weg einen Kreislauf, der den Film zum Schluß wieder dort anlangen lässt, wo sein Ausgangspunkt war: In der Zivilisation.

In dieser Kreisbewegung hat das Gewehr einmal die Geschichte des Westens durchlaufen: Indianerkriege, Gesetzlose, Siedler, der Sheriff als Symbol des Rechts und des Rechtsstaats, feige Männer und mutige Männer und die grundlegende Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse als Gründungsmythen des Westens. All diese Stationen wurden angerissen und nun vollendet sich der Zyklus. Die Geschichte holt sich selbst wieder ein, die letzten Gefechte sind ausgetragen, nun kann sie fortlaufen.

Diese letzte Volte fällt in eins mit der Rache McAdams an seinem Bruder. Erst wenn der Mord gerächt, erst wenn die Waffe in den richtigen Händen ist, kann die Gesellschaft damit fortfahren, aufzubauen, sich Standards zu geben, modern zu werden und demokratische Regeln nicht  nur aufzustellen, sondern auch zu befolgen und einzuhalten. WINCHESTER ´73 ist in diesem Zusammenhang ein zutiefst demokratischer Film. Wesentlich sind dafür die Figur von Dutch Henry, mehr noch die von Waco, und schließlich Lola Manners. Sie ist eine Bardame, ein leichtes Mädchen, das zu Beginn des Films der Stadt verwiesen wird. Sie ist mit Steve verlobt, der eine Ranch betreiben will, aber offensichtlich eine dunkle Vergangenheit hat, treibt er sich doch mit Leuten wie Dutch und Waco herum. Eindeutige Zeichen dafür, daß im frühen Westen die Fronten nie eindeutig verlaufen, die Linien zwischen Freund und Feind nie wirklich klar sind. Ein Weißer verkauft Waffen an die Indianer (den „Feind“), ein feiger, aber im Grunde rechtschaffener Mann unterhält Umgang mit Banditen, ein Bruder tötet seinen Bruder – alles unklare Grenzen, ambivalente Beziehungen, alles ist prekär.

Manners verliebt sich in McAdam, dem es egal ist, woher sie kommt und wie ihre Geschichte lautet. Er sieht in ihr eine Frau, die seinen Ansprüchen genügt und das reicht ihm. Dies ist zutiefst demokratischer Geist, wie ihn schon John Ford in STAGECOACH (1939) anhand seines Verbrecher/Dirnen-Pärchens Ringo und Dallas vorführte. McAdam kabbelt sich seinerseits mit Wyatt Earp, doch verstehen sich diese Männer auf Anhieb. Earp symbolisiert in WINCHESTER `73 nicht nur das Gesetz, sondern eben auch die Zivilisation, die Ordnung der DInge. Und damit demokratische Grundwerte. Alle sind gleich – also geben alle ihre Waffen ab. Und auf einmal ist der Cowboy nicht vom Kaufmann, der Spieler kaum vom Banditen zu unterscheiden. Sie sind alle Männer der Stadt. Die Freundschaft zwischen McAdam und High-Spade ist ebenso zu betrachten. Zwar ordnet sich der Freund McAdam und dessen Rachegelüsten unter, wenn er bereit ist, mit diesem weiter zu reiten, obwohl jeder Knochen  im Leib bereits schmerzt, doch kann er seine Beschwerden vorbringen und wird von McAdam auch gehört. Und der macht ihm eines Nachts eine der schönsten Freundschaftsbezeugungen, die es im Western vielleicht je gegeben hat. Diese Männer agieren auf Augenhöhe. McAdam ist eine tragische Figur, High-Spade – wie es sich oft mit John Wayne und seinen Side-Kicks, allen voran Walter Brennan, in den Filmen von John Ford oder Howard Hawks verhielt, so nutzen auch Mann und Chase das Freundschaftsverhältnis ihres Helden – eine Art Kommentator. Er übernimmt die Rolle des Chors in der griechischen Tragödie, erklärt und kommentiert für Dritte McAdams Verhalten.

Borden Chase – der u.a. anderem auch das Drehbuch für Hawks Klassiker RED RIVER (1948) geschrieben hatte – war durchaus ein Tragiker, der sich gern in antiker und klassischer Tradition sah. Und doch zutiefst amerikanische, freiheitliche und demokratische Werte vertrat – allerdings mit manchmal fragwürdigen Folgen. So war er auch Mitglied im Klub der Antikommunisten in Hollywood, der maßgeblichen Anteil für die Verfolgung und Verurteilung vermeintlich kommunistisch orientierter Kollegen war. Dennoch sind seine Figuren – nicht nur in WINCHESTER `73, sondern auch in den folgenden Büchern, die er für Anthony Mann schrieb – immer Figuren zutiefst demokratischer Gesinnung, voller Gerechtigkeitsdrang, die durch höhere Gewalt, das Schicksal, mit inneren Dämonen konfrontiert werden und sich letztlich entscheiden müssen, ob sie ihren besseren Werten gerecht werden, oder sich ihren dunkleren Trieben hingeben wollen. So stehen sie alle in der Tradition der großen tragischen Gestalten der Literatur.

Die Antipoden zu Lin McAdam in WINCHESTER `73 sind Dutch Henry und Waco. Waco, den Dan Duryea mit der ihm eigenen Mischung aus Wahn, Ironie und Gewalt ausstattet, ist vom Wesen her ein Faschist, der sich als Anarchist tarnt. Er tötet wahllos, er opfert seine Leute, er vertritt ein Recht des Stärkeren, das letztlich nur diktatorisch durchzusetzen ist. Und er benimmt sich wie ein Diktator – willkürlich, launisch und vor allem brutal. Lediglich Dutch Henry gegenüber tritt er aus dieser Rolle zurück. Dieser Mann, Dutch, dem jeglicher Humor, jegliche Freude abgehen, wirkt noch bedrohlicher, noch brutaler, noch unberechenbarer und macht damit sogar auf Waco Eindruck. Dutch hat den eigenen Vater getötet – im biblischen Sinne eine der größten Sünden, die man begehen kann. Der Vatermord als ultimativer Verstoß gegen die (göttliche) Ordnung, kommt sie doch dem Mord an Gott selbst gleich, ist doch der Vater unser Schöpfer in dieser – zutiefst patriarchalen – Lesart. Niemand in diesem Film stellt sich derart außerhalb der Gesellschaft/Ordnung, wie er. Nicht Waco, der als Draufgänger gezeigt wird, letztlich an seinem Vorteil und vor allem seinem Spaß interessiert, den er sich mit aller Gewalt nimmt, nicht einmal Lamont, dem man zumindest guten amerikanischen Unternehmergeist nachsagen kann. Er macht mit allen Geschäfte, Hauptsache, er wird bezahlt. Wenn es schief geht, geht es schief – und man bezahlt mit der eigenen Existenz. Womit WINCHESTER `73 sogar leise Kapitalismuskritik anklingen lässt. Doch Männer wie Lamont sind der Boden, auf dem die faschistische Saat aufgeht. Sie sind opportunistisch, ohne Haltung und darin gefährlich, da sie Gesetze solange befolgen, wie sie ihnen nützen. Dutch und Waco hingegen stehen sehr offen zu ihren Ansichten, ihre Haltung ist eindeutig. Sie bekämpfen ein System, das Männer wie sie letztendlich überflüssig macht und ausschaltet. Dutch Henry begehrt gegen die biblischen Gesetze auf, indem er Vatermord begeht, womit seine Schuld unermesslich wird. Waco seinerseits nutzt, wie Lamont, dem er damit näher steht als Dutch Henry, die Vorteile der Gesellschaft, solange sie ihm nützlich scheinen und bricht die Regeln dann, wenn sie ihn stören oder einengen. Duryea verkörpert ihn als ewig lachenden Clown, der sein Grinsen auch nicht ablegt, wenn er einen Freund erschießt. Darin kommt das anarchische Moment zum Ausdruck. Sein Reden weist ihn als Faschisten aus, beurteilt er doch eiskalt, ob – in diesem Falle Steve – es überhaupt wert gewesen sei, zu leben.

Waco stirbt schließlich auch einen angemessen „dreckigen“, einen letztlich weltlichen Tod, er wird von McAdam vor dem Saloon niedergeschossen. Er verendet im Dreck. Dutch Henry und McAdam hingegen liefern sich ein überlebensgroßes Duell an einem Felsmassiv. Sie umkreisen einander, sie verhöhnen einander, sie werfen sich gegenseitig vor, wer sie sind und da beide gute Schützen sind, beide vom Vater ausgebildet, bleibt das Duell lange offen. Dutch Henry wird von seinem Bruder schließlich in die Enge getrieben und getötet. Auch ihm – wie dem Häuptling Young Bull – konnte die Winchester nicht helfen. Doch hat dieses Duell selbst etwas Biblisches. Archaisch wirkt dieses Massiv, draußen in der Wüste. Wie Kain und Abel stehen sich diese Männer gegenüber, doch diesmal bleibt Abel der Sieger. Um diesen Sieg zu erringen, muß er aber durch eine tiefe Katharsis gehen, er muß sich seinen Dämonen, seinem Wahn stellen, sich ihm geradezu hingeben, er muß sich selbst besiegen, er muß sein inneres Verlangen nahezu niederringen, zurückdrängen. Er ist, das zeigt sein Verhalten gegenüber Sergeant Wilkes nach dem zurückgeschlagenen Indianerangriff, aber eben auch ein Mann, dem das gelingt. Denn er und High-Spade standen bei Gettysburg auf der anderen Seite, bei den Südstaatlern, die bekanntlich in dieser Schlacht den Bürgerkrieg verloren haben – und verzeiht, ja, zeigt sich versöhnlich.

Lin McAdam ist eine jener Figuren in den fünft gemeinsamen Western, die so typisch für Stewart in dieser Phase seines Schaffens werden sollten. Er ist ein ruhiger Geist, er ist freundlich, er ist durch und durch ein Mann im besten Sinne des Wortes. Nicht mehr viel ist da geblieben von dem linkischen, leicht zerstreuten Schlacks, den Stewart so hervorragend geben konnte – und es bspw. in NO HIGHWAY IN THE SKY (1951) auch wieder gab. Die Männer, die er für Anthony Mann spielte, haben etwas hinter sich. WINCHESTER `73 stellt sie als abgeklärte Männer dar, die im Bürgerkrieg gekämpft haben, die den Tod kennen und wissen, wie zerbrechlich das Dasein ist. Sie sehen das Leben, wie es ist. Aber diese Männer bei Anthony Mann sind doch auch Getriebene. Am deutlichsten kommt das in der Figur des Howard Kemp in THE NAKED SPUR (1953) zum Ausdruck, der wirklich am Rande des  Wahnsinns angesiedelt ist. Bei McAdam tritt dieser Wahnsinn partiell zu Tage. Wenn er und Dutch Henry im Hotel in Dodge City miteinander ringen, spürt man in jedem Moment des Kampfes, daß auch McAdam bereit ist, sein Gegenüber – von dem der Zuschauer zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, um wen es sich handelt und in welcher Beziehung die Brüder zueinander stehen – zu töten, und sei es mit den bloßen Händen. Stewart zeigt hier einen Mann, der weit über die Grenze seines eigentlichen Wesens hinausgeht, es nahezu sprengt. Die Wut, ja, der Zorn, der sich in seinem Blick manifestiert, ist beängstigend, unmäßig und voller Lust an der Gewalt. Immer mal wieder gelangen Stewart solche Figuren, die man als Zuschauer eigentlich mag, die einen aber zugleich auch fürchten machen und ein wenig abstoßen.

Bei all den inhaltlichen und figürlichen Betrachtungen darf man aber nie vergessen, daß WINCHESTER `73 auch und vor allem ein wunderschöner, ein lyrischer und ein ungeheuer spannender Western ist. Die Nacht über der Prärie, die Silhouetten der Reiter am Horizont, der Staub und die Tiefe, die Daniels mit seiner Kamera einfängt, ganz zu schweigen von den Felsen, in denen die Brüder sich am Ende des Films duellieren, bilden die Landschaft Arizonas, wo der Film größtenteils gedreht wurde, in atemberaubender Weise ab. In schwarz-weiß gefilmt, was den Bildern eine ganz eigene, manchmal flächig wirkende Textur und dadurch dem Film eine staubige Atmosphäre verleiht, wirkt das alles sehr organisch, scheinen Reiter und Pferde, Hütten und selbst die Häuser der Stadt, mit der Landschaft zu verschmelzen, wirken sie, als seien sie natürlicher Bestandteil dieser Weiten, der Berg- und Felsmassive und der Prärie.

Tempo und Dynamik des Films sind ebenfalls brillant. Obwohl es durchaus ruhige Passagen gibt, scheint der Film doch nie zum Stillstand zu kommen, immer ist etwas in Bewegung, immer geht die Handlung voran, treibt sie die Figuren voran, hinein in neue Situationen und Konflikte. Selbst Momente, in denen die Protagonisten scheinbar zur Ruhe kommen – bspw. in Riker´s Bar am Rande der Wüste, wo Dutch Henry und seine Kumpane auf Lamont treffen und Durch sich mit dem scheinbar so unbedarften Mann auf eine Partie Poker einlässt, die ihn schließlich die Waffe kostet – sind voller Spannung, geradezu aufgeladen. Immer erwartet man die nächste Eskalation, den nächsten Konflikt. Und Mann bietet genau diese Eskalationen. Lola Manners und Steve Miller fahren friedlich mit der Kutsche, Steve hofft, seine Braut wird es auf der Farm gefallen, da brechen die Indianer hinter dem Hügel hervor und in rasender Fahrt versuchen die beiden, ihren Häschern zu entkommen, dann schnappt Steve sich sein Pferd und reitet Lola davon, nur, um umzukehren, sobald er das Lager der Soldaten gesehen hat. Das alles geschieht in rasendem Tempo. Durch Schnitt und Montage –  Edward Curtiss zeichnete dafür verantwortlich – erhält dies alles eine Rasanz, die den ganzen Film bestimmt. Dabei wirkt er aber nie gehetzt. Im Gegenteil. Der Zuschauer meint, einem Mid-Tempo-Film beizuwohnen, was definitiv nicht stimmt. In gut anderthalb Stunden Laufzeit wird man Zeuge einer im Grunde komplizierten Geschichte, die viele Wendungen nimmt und eine Menge Schauplätze bietet.

Es fällt schwer, einen der fünf gemeinsamen Western von Anthony Mann und James Stewart gesondert hervorzuheben. Jeder hat seine spezifischen Qualitäten. Vielleicht fällt THE MAN FROM LARAMIE (1955) etwas ab, es war der letzte der gemeinsamen Arbeiten, danach verkrachten sich der Regisseur und sein bevorzugter Schauspieler. Vielen aber gilt gerade dieses Werk als Quintessenz der Zusammenarbeit und als solche als das eigentliche Meta-Werk der Kollaboration. Das kann man so sehen. Doch in vielerlei Hinsicht ist WINCHESTER `73 sicher das wesentliche Werk der beiden. Es enthält Vieles von dem, was die späteren Filme so großartig macht, es ist ein wunderschöner Film, es ist ein spannender und unterhaltsamer Film und darüber hinaus ist es ein Western, der eine ganz neue Ära, ja Epoche, im Genre einläutete. So sehr spätere Beiträge zum „erwachsenen“ Western auch kritisiert wurden, weil sie ein an sich klar umrissenes Fach verwässerten, mit allzu viel Drama und Psychologie überfrachteten und dabei die Regeln und Konventionen mehr und mehr vernachlässigten, so sehr ist WINCHESTER `73 das Paradebeispiel dafür, daß der Western es durchaus verträgt, wenn man aus Stereotypen Charaktere macht, wenn man bewußt eine Metaebene einzieht, wenn man der Story Tiefe verleiht und ein in sich geschlossenes mythologisches System nutzt, um es zu hinterfragen und etwas über die Verfasstheit des Menschen und, mehr noch, die Verfasstheit des Landes auszusagen. So bleibt der Film, allein weil er das Alleinstellungsmerkmal hat, der erste in einer Reihe fantastischer Werke zu sein, immer ein Sonderfall und ragt weit über die meisten Western seiner Zeit hinaus. Nur wenige haben es geschafft, ähnlich tiefgründig, ähnlich atemberaubend und ähnlich wegweisend zu sein.

WINCHESTER `73 ist, neben wenigen anderen, die dies für sich in Anspruch nehmen können,  der Western schlechthin.

 

[1] Slotkin; Richard; REGENERATION THROUGH VIOLENCE: THE MYTHOLOGY OF  THE AMERICAN FRONTIER 1600-1860. Wesleyan University Press, 1973.

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