DER SELTSAME FALL VON DR. JEKYLL UND MR. HYDE/STRANGE CASE OF DR. JEKYLL AND MR. HYDE (Roman)

Robert Louis Stevensons zeitloses Werk von der menschlichen Beschaffenheit in Gut und Böse

Robert Louis Stevensons Interesse galt neben Abenteuern zur See und der schottischen Geschichte immer auch der Psychologie des Menschen, seinen Verwerfungen und Ambivalenzen. Dabei lag sein besonderes Augenmerk auch auf der Dualität von Gut und Böse und wie sie den Menschen beherrscht. Schon in seinem immer als Kinderbuch gehandelten (und ursprünglich auch als solches konzipierten) Debut TREASURE ISLAND (DIE SCHATZINSEL; 1883) kann man dieses Interesse erahnen, bedenkt man die Faszination, die der Pirat Long John Silver auf den Ich-Erzähler Jim ausübt. In seiner dritten Veröffentlichung STRANGE CASE OF DR. JEKYLL AND MR. HYDE (1886) wird das Thema schließlich offensichtlich und virulent. Angelegt in der besten Tradition jener viktorianischen Schauergeschichten, den Gothic Novels, die sich dem Verdrängten, oft dem Übernatürlichen, manchmal dem Grotesken widmeten, nutzt Stevenson sein Material, um tief in die menschliche Psyche und die Faszination des Bösen einzudringen.

Zwei Londoner Gentlemen – Mr. Enfield und Mr. Utterson – unterhalten sich während eines Spaziergangs über eine fürchterliche Begebenheit, die Enfield vor einiger Zeit beobachtet hat: Ein wüst anzuschauender, recht kleiner Mann von seltsamer Gestalt, rempelte ein Kind nieder und trampelte rücksichtslos über es hinweg. Als Enfield und andere Anwesende den Mann, einen gewissen Mr. Hyde, stellten und aufforderten, der Familie des Kindes eine Entschädigung zu zahlen, stellte sich heraus, daß dieser Hyde ein offenbar guter Bekannter einer bekannten und bedeutenden Londoner Persönlichkeit sei. Auch auf Uttersons eindringliche Bitte hin, ist Enfield jedoch nicht bereit, den Namen dieser Persönlichkeit preiszugeben. Doch Mr. Utterson, ein Anwalt, ist längst im Bilde: Es handelt sich bei dieser Persönlichkeit um Dr. Henry Jekyll, der sein Testament bei Utterson hinterlegt und darin einen gewissen Mr. Hyde bevorzugt als Erben eingesetzt hat. In der Folge ergeben sich einige seltsame Vorfälle, unter anderem verschwindet Hyde, nachdem der ehrenwerte Sir Carew ermordet wurde. Nachdem Mr. Hyde Selbstmord begangen hat und von Utterson und dem Butler Poole in Kleidern Dr. Jekylls gefunden wurde, kann Utterson mit Hilfe eines Briefes Dr. Lanyons – einst ein enger Freund von Jekyll – Licht ins Dunkel dieses seltsamen Falles bringen: Lanyon, der sehr plötzlich nach kurzer Krankheit verstarb, war Zeuge geworden, wie sich Mr. Hyde vor seinen Augen in Dr. Jekyll verwandelte. Lanyon hat in seinem Besitz auch Aufzeichnungen von Jekyll selbst. Diese geben schließlich Aufschluß darüber, daß der Doktor, einst ein Lebemann mit durchaus zweifelhaftem Lebenswandel, ein Serum entwickelt hatte, daß das Böse in ihm isolierte und abtrennte und in der Gestalt Mr. Hydes ein Eigenleben führen ließ.

Was zunächst wie eine typische Schauergeschichte über Gut und Böse, voller versteckter Andeutungen und wahrlich grässlicher Begebenheiten daher kommt, deckt als Erzählung eine enorme Bandbreite von Themen ab. Einiges ist offensichtlich: Drogeneinfluß (das Serum), die gespaltene Persönlichkeit, die (scheinbare) Dualität und Ambiguität von Gut und Böse. Anderes ist eher versteckt und springt den Leser nicht mit solcher Eindeutigkeit an – vor allem das Thema Freundschaft. Anders als in den klassischen Hollywood-Verfilmungen des Stoffes von 1932 und 1941, spielen Liebeshändel in Stevensons Novelle allerdings keine Rolle. Hinzu kommt eine Ebene, die in den, die letzten Seiten der Erzählung bildenden, Aufzeichnungen Dr. Jekylls deutlich hervortritt – die Verführbarkeit des Menschen, also das Thema Sucht im weitesten Sinne. Und diese Ebene unterläuft wiederum jene so offensichtlichen Themen, die oben zunächst erwähnt wurden – die Fragen nach Gut und Böse nämlich.

Stevenson legt Dr. Jekyll anders an, als die Literaturgeschichte ihn später sehen wollte. Jekyll ist zwar der angesehene und durchaus auch gutherzige Mensch, den nicht nur die Verfilmungen aus ihm gemacht haben, sondern auch die Literaturwissenschaft gern in ihm hat sehen wollen. Doch ist er keinesfalls frei von Eigenschaften, die zumindest im viktorianischen London, generell in puritanisch oder protestantisch geprägten Gesellschaften, als durchaus zweifelhaft angesehen waren. Jekyll war einst ein Lebemann, unterhielt Liebschaften, neigte dem Spiel und der Ausschweifung zu. Das vermeintlich „Böse“ ist also schon in ihm angelegt. Seine Persönlichkeit ist ambivalent, keineswegs eindeutig. Sein Selbstexperiment ist wohl der Versuch, das „Böse“ auszulagern, doch erschafft Dr. Jekyll damit zwar ein sich aller Norm und Konvention entziehendes Wesen, das seine niedrigsten Instinkte und Triebe frei ausleben kann – eben Mr. Hyde, dessen Name natürlich schon für das „Versteckte“ und „Verdeckte“ einer Persönlichkeit steht – , doch befreit ihn diese Auslagerung nicht von den dunklen Seiten des eigenen Selbst. So hat man es eben nicht mit einer Aufspaltung in „Gut“ und „Böse“ zu tun, eher ist Mr. Hyde eine dunklere Version von Dr. Jekyll, ein von Moral befreites Wesen, dem es möglich ist, ohne innere Beschränkung zu handeln. Dies ist ein wesentlicher Punkt dieser scheinbar so eindeutigen Geschichte.

Der Widerspruch, die Ambivalenz, verbleibt also in der Seele und Persönlichkeit Dr. Jekylls. Mr. Hyde – und Stevenson schildert ihn sowohl äußerlich als auch in seinem Auftreten genau so – ist das Animalische, das im Mensch angelegt ist und durch kulturell gebildete Grenzen, durch Konventionen und gesellschaftliche Moral, gemeinhin den „Firnis der Zivilisation“, eingehegt, domestiziert und im Zaum gehalten wird. Mr. Hyde ist ein reines Wesen, wenn man so will, da er all diese Einschränkungen nicht kennt und sich ihnen also nicht einmal widersetzen muß, da sie in seiner Wahrnehmung schlicht nicht existieren. Stevenson lässt diese dunkle Figur aber kaum direkt und offen in seiner Erzählung auftreten, vielmehr wird über ihn gesprochen. So bleibt dieses Wesen geheimnisvoll, zugleich aber auch bedrohlich. Dem Leser wird er vor allem durch den Blick anderer präsentiert. Es wird angedeutet, daß Hyde wohl zu jeder Untat neigt, die man sich vorstellen kann – Mißbrauch und Vergewaltigung ebenso wie Mord – doch sind wir bei diesen Taten nie zugegen, mehr noch: Bis auf den Mord werden sie auch nie offen benannt, vielmehr überlässt Stevenson es der Phantasie des Lesers, sich auszumalen, was Hyde alles verbrochen haben könnte. Auch Dr. Jekyll selbst hat nur wenige, dafür aber eindrucksvolle Auftritte im Roman. Einmal begegnen Enfield und Utterson ihm am Fenster seines Laboratoriums, wo sie Zeugen der beginnenden Verwandlung werden, ohne zu begreifen, was vor sich geht. Dies ist sicherlich einer der eindringlichsten und auch bedrückendsten Momente der Erzählung. Er zeigt einen Menschen, der mit sich ringt und schließlich einem inneren Verlangen unterliegt.

Dadurch, daß das Gros der Geschichte durch Uttersons Perspektive berichtet wird, werden die Leser vor allem Zeuge der Sorge, die sich dieser Mann um seinen Freund macht. Subtil wird also das Thema der Freundschaft und Fürsorglichkeit eingebracht. Jekyll bedeutet sowohl Utterson wie auch Dr. Lanyon sehr viel. Sie sorgen sich um einen Freund und Kollegen, dessen Wirken sie bewundern und dessen Veränderung in seiner Persönlichkeit ihnen Angst macht. Im Falle Lanyons geht das so weit, daß die Beobachtung dessen, was Jekyll widerfährt, wenn er sich verwandelt, den guten Mann tief verstört und schließlich zu seinem schnellen Verfall und allzu frühen Tode beiträgt. Obwohl man das Motiv des Drogenkonsums vielleicht nicht allzu hoch hängen sollte, kommt darin natürlich auch die Sorge von Freunden um den zum Ausdruck, der sich gewissen Substanzen hingibt und ihnen mehr und mehr verfällt. Die viktorianische Gesellschaft kannte den Drogenkonsum durchaus. Vor allem Opiate wurden gern und viel genutzt, auch wenn sie offiziell verboten waren. Bestes literarisches Beispiel dafür ist natürlich Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes, der ein begeisterter Morphinist und auch dem Kokain nicht abgeneigt war. Doch gemeinhin mögen diese Drogen durchaus persönlichkeitsverändernde Wirkungen haben, doch echte Persönlichkeitsspaltung durch Substanzen – natürliche wie chemisch hergestellte – trifft man erst bei den sogenannten bewußtseinserweiternden Drogen wie Cannabis oder LSD an. Letzteres wird mittlerweile auch wieder vermehrt bei der Behandlung von Schizophrenie und Psychosen eingesetzt. Stevenson dürfte vielleicht Cannabis gekannt haben, ob er die Wirkung bspw. von Psilocybin kannte, ist nicht überliefert. So kann Jekylls Nutzung von Substanzen im Roman generell als ein Verweis auf Sucht – durchaus auch Alkoholismus – und die Auswirkungen auf psychische und soziale Bedingungen, die damit einhergehen, gelesen werden. Seinen Freunden zumindest bereitet es große Sorgen, daß Jekyll sich so arglos seiner Erfindung hingibt.

Interessanter als die Frage des Drogenmißbrauchs, ist der Aspekt der Sucht, bzw. der Verführbarkeit. Jekyll berichtet in jenen Aufzeichnungen, die die Geschichte abschließen – der Perspektivwechsel, ob in Form eines mündlichen Berichts oder eben von Aufzeichnungen, war ein Mittel, das Stevenson auch später gern einsetzte – davon, wie er sich bemühte, sowohl die dunkleren Seiten in sich, die vor allem in seinen jungen Jahren oft zutage traten, als auch die Freiheit, die er durch die Verwandlung in Mr. Hyde erfuhr, zurückzudrängen und zu beherrschen. Er berichtet aber auch davon, wie er immer wieder sehnsuchtsvoll an diese Seiten denkt, wie er ein Ziehen spürt, wie es ihn zu packen droht und er sich der Verführung kaum zu entziehen weiß. Natürlich beschreibt Stevenson damit typisches Suchtpotential und -verhalten.  Doch zugleich weist er auf eine Disposition des menschlichen Daseins selbst hin: Das „Böse“ (ein Begriff, mit dem wir Heutigen so nicht mehr arbeiten würden, der aber für einen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts durchaus gängig war) lockt uns, bedeutet es doch nicht nur die Freiheit des Willens, uns eben auch dafür entscheiden und damit als eigenständiges Subjekt begreifen zu können, sondern es verspricht auch Genüsse, denen wir uns im Lichte des Tages betrachtet eher nicht hingeben würden. Die Lust am Bösen war eben auch ein Teil der Romantik – die „schwarze Romantik“ kündet ebenso davon, wie es die Werke der „École du mal“ taten.

Den schmalen Grat zwischen freiem Willen und Besessenheit/Sucht markiert Stevenson allerdings auch, denn er lässt Jekyll in seinem Bekenntnis davon berichten, daß Mr. Hyde sich verselbstständigt, daß dessen Persönlichkeit immer häufiger auch ohne die Zuhilfenahme des Serums hervorbricht und von Jekyll Besitz ergreift. So zeigt der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde eben auch, wie der Nutzer immer glauben mag, Herr seiner selbst zu sein und die Mittel, die er nimmt, kontrollieren zu können und dabei möglicherweise eben nicht merkt, wann die Mittel sich vielmehr seiner bemächtigen und ihn zu kontrollieren beginnen. Allerdings berichtet Jekyll eben auch, wie er Mr. Hydes entsagt und das Serum nicht nimmt und doch große Lust verspürt, wieder in die Gestalt seines „anderen Ichs“ zu schlüpfen. Stevenson gelingt hier eine brillante Doppelanalyse aus Sucht einerseits und Lust andererseits und davon, wie eins das andere bedingt. So sehr wir nach moralisch sauberen Maßstäben zu leben verlangen – es gibt in uns allen eine Seite, die wir unterdrücken, verstecken, können, die aber nichtsdestotrotz vorhanden ist und immer wieder ihren Raum beanspruchen wird.

Stevenson lässt in verschiedenen Werken Ärzte oder Wissenschaftler, aber auch philosophische Anhänger der Aufklärung auftreten. Vertreter von Fortschritt und Vernunft, Gegner des Aberglaubens und magischen Denkens. Aber so sehr er diese Morgendämmerung der Menschheitsgeschichte auch begrüßt haben mag, es interessierte ihn eben auch immer deren dunkle Seite. Seine Wissenschaftler greifen zu manchmal seltsamen Methoden, um hehre Ziele zu erreichen, bestes Beispiel dafür sind die Ärzte Knox und MacFarlane in der Kurzgeschichte THE BODY SNATCHER (1884), die einiges mit Dr. Jekyll gemein haben. Wie Dr. Jekyll treten sie vorgeblich im Geiste der Wissenschaft an, verkommen aber moralisch, da sie sich unter anderem geraubter Leichen bedienen, um ihre Anatomiestunden durchführen zu können. Und schließlich gehen sie soweit, für ihre Profession zu morden. Jekyll mag ebenfalls ein Forscher sein, doch stellt er seine Untersuchungen nie als Dienst an der Menschheit dar, viel mehr ist es in seinem ureigenen Interesse, die moralische Zwangsjacke des Puritanismus, das Korsett der Konvention abzustreifen und seinen Trieben freien Lauf zu lassen. Er unterschätzt allerdings, daß dies ab eines gewissen Punkts eben nicht mehr eine Entscheidung des freien Willens ist – also ebenfalls ein aufklärerischer Akt der Subjektwerdung – sondern er zum Knecht dieser Triebe wird und zum Süchtigen. Auch auf dieser Ebene gelingt dem Autor eine doppelte Analyse.

Wie für die Kurzgeschichte um die Leichenräuber von Edinburgh, gab es auch für Jekyll/Hyde ein reales Vorbild. Der Kunsttischler William Brodie führte – ebenfalls in Edinburgh – ein Doppelleben. Tagsüber ein anerkannter Bürger, beging er nachts Einbrüche und Überfälle. Anders als im Falle von Knox, bleibt Stevenson hier aber nicht nah am realen Vorbild, sondern greift lediglich das Grundmotiv auf und entwickelt daraus seine Betrachtung der Spaltung des menschlichen Wesens. Formal ist die Erzählung in drei unterschiedlich lange Abschnitte unterteilt: Enfields einführender Bericht von Hydes Übergriff auf das Kind, der Hauptteil berichtet von Uttersons und Lanyons Sorge um den Freund und ihre Ermittlungen, abschließend wird dem Leser durch Jekylls Aufzeichnungen das ganze Bild des Falles dargelegt. Sprachlich orientiert Stevenson sich durchaus an den Vorbildern der Gothic Novel, er berichtet sehr ernst von den Geschehnissen. Der moderne Stevenson, der vor allem das Spätwerk prägte und durchaus humorvoll zu erzählen verstand, ist hier noch nicht oder kaum zu spüren.

STRANGE CASE OF DR. JEKYLL AND MR. HYDE ist ein Schauerstück, es soll den Leser erschrecken und aufwühlen. Es ist – für seine Zeit – ein Frontalangriff auf moralische Sicherheiten und voller Tabubrüche. Hyde, als das absolut amoralische Wesen, konfrontiert den viktorianischen Leser mit all dem, was in der Gesellschaft gern verdrängt und unterdrückt wird. In diesem Sinne sind auch die Schauplätze der Erzählung zu verstehen. Jekyll lebt am Cavendish Square und damit in einer der besten Gegenden Londons, Hyde hingegen haust in einer Absteige in Soho – zumindest im 19. Jahrhundert eine sehr verrufene Gegend, die Verbrechen, Prostitution und Opiumhöhlen bot. Auch darin kommt eine Abspaltung und Doppeldeutigkeit zum Ausdruck, denn das wohlhabende London wollte von der Armut und Not in den östlicheren Teilen der Stadt nichts wissen. Arm und Reich lebten auf oft vergleichsweise engem Raum zusammen und doch aneinander vorbei. So bringt Stevenson auch eine gesellschaftliche Ebene in seine Geschichte ein.

Die allerdings sollte man nicht zu hoch hängen. Sein viktorianisches Schauerstück ist – über das reine Maß an Grauen und Schrecken, das es erzeugt, hinaus – eine Auseinandersetzung mit dem menschlichen Subjekt, das unter dem Eindruck einer sich radikal modernisierenden Welt und ihrer wissenschaftlichen Errungenschaften, im Zeitalter der aufziehenden Psychoanalyse und zunehmenden Kenntnis seiner selbst, beginnt, die tieferen Sphären des Ichs zu erforschen. Und je tiefer es in diese Sphären vordringt, desto mehr trifft es nicht nur auf die eigenen Abgründe, sondern eben auch auf die Lust, sich diesen Abgründen hinzugeben, die tief in ihnen verborgenen Gelüste zu entdecken. Der Mensch, wie Stevenson ihn erfasst, kann sich seines moralischen Fundaments nicht mehr sicher sein. Mehr als aller Grand Guignol, mehr als aller Gothic Horror, ist es diese Erkenntnis, die den eigentlichen Schrecken des seltsamen Falles von Dr. Jekyll und Mr. Hyde ausmacht. Und es ist diese Erkenntnis, die das Werk zu einem der bedeutendsten des 19. Jahrhunderts werden ließ, seiner Zeit entsprechend und zugleich weit voraus. Und immer noch gut zu lesen – egal, ob man sich nur ein wenig gruseln mag, oder tiefgreifender die Verbindung von wissenschaftlicher und kultureller Erkenntnis und die teils rasende gesellschaftliche Entwicklung gerade des 19. Jahrhunderts nachvollziehen und begreifen will.

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