DER MIETER/THE LODGER – A STORY OF THE LONDON FOG

Alfred Hitchcocks erster Thriller variiert das Jack-the-Ripper-Motiv und weist eine Menge stilistische Mittel auf, die für den Regisseur typisch wurden

In London treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er nennt sich „The Avenger“ – der Rächer – und hinterlässt bei den Leichen der jungen, blonden Frauen, die er meuchelt, ein Dreieck mit dem Signet.

Im Haus der Familie Bunting geht der Polizist Joe (Malcolm Keen) ein und aus. Er hofft, die Tochter des Hauses, Daisy (June Tripp), zu freien. Die aber lässt ihn regelmäßig abblitzen.

Eines Tages klopft es an der Tür. Im nebligen Londoner Abend steht ein Mann vor der Tür, der nach einem Zimmer fragt. Im Fenster haben die Buntings Zimmer zur Miete angeboten.

Mutter Bunting (Marie Ault) lässt ihn ein und zeigt ihm einen Raum. Der Mieter (Ivor Novello) will das Zimmer, stellt aber Bedingungen. So verlangt er, daß die dort aufgehängten Bilder junger, schöner, blonder Frauen entfernt werden.

Daisy, die als Modell bei einer regelmäßigen Modenschau im West End arbeitet, hilft der Mutter, die Bilder abzuhängen. Sie findet den Fremden attraktiv, wundert sich aber ebenfalls über dessen unüblichen Wünsche.

Joe kommt in die Küche der Buntings und teilt dort Vater Bunting (Arthur Chesney) mit, daß er befördert worden sei. Er wurde der Einheit zugeteilt, die den „Avenger“ jagt. Er darf nun Handschellen bei sich führen und zeigt sie stolz vor, legt sie Daisy sogar an, die dies aber nicht mag.

An einem der folgenden Abende muß Daisy wieder zu einem Auftritt. In dieser Nacht, in der Vater Bunting, der als Kellner bei Empfängen arbeitet und die ganze Nacht aushäusig verbringt, hört Mrs. Bunting, wie der Mieter das Haus verlässt. Spät in der Nacht kehrt er zurück, offenbar sehr leise, als wolle er nicht gehört werden.

Am nächsten Morgen erfährt das aufmerksame Londoner Publikum, daß es erneut einen Mord gegeben habe. Mrs. Bunting hegt einen fürchterlichen Verdacht: Kann es sei, daß der Mörder in Gestalt des Fremden unter ihrem Dach lebt?

Joe besucht wieder einmal die Buntings. Sie hören Daisy schreien und eilen die Treppe hinauf, wo sie Daisy in den Armen des Mieters antreffen. Sie habe geschrien, weil sie eine Maus gesehen habe. Joe stellt den Mieter zur Rede, der verweist ihn des Zimmers. Dann teilt er Mrs. Bunting mit, daß er bei weiteren Störungen dieser Art eine andere Bleibe suchen werde.

Bei einer weiteren Modeschau taucht der Mieter auf und schaut Daisy zu. Die beiden sind sich bereits nähergekommen, die Tochter des Hauses hat einige Abende mit dem Mieter beim Schachspiel am Kamin verbracht.

Anderntags wird das Kleid geliefert, das Daisy vorgeführt hatte. Der Mieter will es ihr schenken, doch Vater Bunting mag das nicht, er will keine Verquickung seiner Tochter mit Mietern. Er bringt das Kleid in das Zimmer des Mieters.

Daisy lässt sich aber nicht davon abhalten, sich mit dem Mieter außer Haus zu treffen. Durch Zufall kommt Joe hinzu und erneut gibt es eine Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Mieter. Wie Mrs. Bunting, kommt auch Joe die Idee, daß es sich bei dem Fremden um den Mörder handeln könne.

Joe, der seinen Vorgesetzten einen Plan dargelegt hatte, wie man den Mörder finden kann, da ihm ein Muster in dessen Morden aufgefallen ist, dem man den nächsten Tatort in etwa ablesen kann, fordert einen Durchsuchungsbeschluß für das Zimmer des Mieters.

Dort finden die Polizisten nicht nur eine Pistole, Zeitungsausschnitte zu den einzelnen Morden und zudem ein Bild des allerersten Opfers, sondern auch einen Plan, in dem der Mieter die Tatorte mit Dreiecken eingetragen hat.

Joe nimmt den Mieter fest und beschuldigt ihn, der Mörder zu sein. Der Mieter beteuert seien Unschuld, vielmehr sei das erste Opfer des „Avengers“ seine Schwester gewesen, er habe der Mutter geschworen, nicht zu ruhen, bis er den Mörder dingfest gemacht habe.

Durch eine Ohnmacht Mrs. Buntings entsteht ein momentanes Durcheinander, das der Mieter nutzt, um zu fliehen. Er flüstert Daisy zu, ihn an ihrem üblichen Treffpunkt an einem Brunnen zu treffen.

Daisy eilt hin und gemeinsam gehen sie in eine Bar, da der Mieter durchnässt und unterkühlt ist. Die Handschellen, die er immer noch trägt, verstecken sie unter seinem Mantel. In der Bar fällt auf, daß die Frau dem Mann den Drink an die Lippen führt, was auffällt. Also verlassen sie das Etablissement.

Kurz darauf tauchen Joe und seine Gehilfen auf. Durch ihre Anmerkungen wird klar, daß Daisy und der Mieter verdächtigt werden. Die Barbesucher laufen los, den Mörder zu stellen. Unterwegs wächst die Menge an und es entwickelt sich ein regelrechter Lynchmob.

Derweil erfährt Joe am Telefon, daß der „Avenger“ soeben auf frischer Tat gefasst wurde. Der Mieter ist also unschuldig. Joe und seine Kollegen rennen los, um ihn vor dem Mob zu schützen. Das gelingt ihnen in letzter Sekunde.

Nachdem der Mieter im Krankenhaus wieder zu Kräften gekommen ist und Daisy die Zusammenhänge mit seiner Schwester und der Mutter erklärt hat, steht dem gemeinsamen Glück nichts mehr im Wege.

 

So schwierig es für die Filmwissenschaft zu sein scheint, sich bei Alfred Hitchcocks THE LODGER (1926/27) auf das Erscheinungsjahr einigen zu können[1], so einig ist man sich hinsichtlich des Stellenwerts des Films sowohl im Oeuvre des Regisseurs, als auch in der Filmgeschichte. Er wird als der erste „echte“ Hitchcock betrachtet und auch als einer der wesentlichen britischen Stummfilme, wenn nicht gar der beste. Obwohl zunächst kein großer Erfolg, sah die Kritik ihn schnell in dieser Kategorie.

THE LODGER, der auf einem Roman der zu ihrer Zeit sehr erfolgreichen Autorin Marie Adelaide Belloc Lowndes beruht und sich wie die Vorlage des Jack-the-Ripper-Motivs bedient, weist eine Menge für Hitchcock später so typische inhaltliche wie stilistische Merkmale auf. Obwohl die Serienmorde den Film atmosphärisch wie inhaltlich dominieren und wir sogar einige Male Opfer zu sehen bekommen, spielt die Jagd auf den Mörder kaum eine Rolle, seine Erfassung findet im Off statt und wir bekommen ihn nie zu Gesicht. Stattdessen konzentriert sich Hitchcocks Inszenierung komplett auf den titelgebenden Mieter (Lodger), der fälschlicherweise in Verdacht gerät und darob fast sein Leben verliert. Das klassische und vom Regisseur in seiner Laufbahn immer wieder genutzte Wrong Man-Motiv, der zu Unrecht Verdächtigte.

Wir bekommen eine Menge Kameraeinstellungen und -winkel zu sehen, die für ihre Zeit ungewöhnlich waren und dem Film auch heute noch Dynamik und Tempo verleihen. Das gleiche trifft auf die hohe Schnittfrequenz zu, die für einen Stummfilm sehr ungewöhnlich ist. Hinzu kommen einige technische Spielereien, die ebenfalls typisch für Hitchcock wurden. Es gelingt ihm – gerade für einen Stummfilm außergewöhnlich – Geräusche einzusetzen, indem er sie sichtbar macht. Wenn der Mieter in seinem Zimmer auf und ab geht, sehen wir zunächst den Kronleuchter im Raum darunter leicht schwanken, dann sehen wir die Schritte, sehen den Mieter von unten auf und ab gehen, sehen seine Schuhsohlen. Dies wirkt wie eine Überblendung, tatsächlich arbeitete Hitchcock aber mit einem gläsernen Boden, den er von unten abfilmte. An einer anderen Stelle werden – diesmal wirklich mit Über- und Einblendungen – dem Kommissar, der den Mörder fangen soll, anhand eines Fußabdrucks, in dem Bilder der vorangegangenen Handlung erscheinen, einige Dinge klar. Leider zieht er daraus die falschen Schlüsse, was zu der finalen Szene führt, in der der unschuldige Mieter beinahe einem Lynchmob zum Opfer fällt.

Auch die Massenszenen – wie eben der Mob am Ende des Films, aber auch die Zusammenrottungen, wenn ein neues Opfer gefunden wird oder die Zeitungsjungen die Nachrichten der Abendblätter ausrufen und die Menschen sich drängen, um die Neuigkeiten schnell zu erfahren – sind dynamisch gefilmt und erlangen hohes dramatisches Potential. Gerade die Lynchszene des Finales wirkt wahrlich bedrohlich, fast wird das Opfer von der Menge zerrissen, wenn es mit den Handschellen an einem Zaun hängenbleibt, über den es steigen wollte, dahinter aber eine Abstufung liegt, so daß der Mann frei in der Luft hängt. Von oben und unten wird an ihm gezerrt, Blut quillt aus seinem Mund, entsetzt reißt er die Augen auf, Angst und Panik stehen ihm ins Gesicht geschrieben. Nahaufnahmen und Totalen wechseln in schneller Folge und wir fiebern angespannt mit. Hitchcock zeigt früh sein Können. Ob romantische Intermezzi, wenn Daisy sich in den geheimnisvollen und auch unheimlichen Mieter im Haus ihrer Eltern verliebt, Streitereien mit ihrem Freund Joe, der zugleich federführender Ermittler im Serienmörderfall ist, oder die oft humorvollen Szenen in der Küche der Familie Bunting, wenn Vater und Mutter einander necken, sich auf den Arm nehmen, aber auch ihre Ängste und Sorgen teilen, Hitchcock gelingen immer eindringliche und temporeiche, vor allem aber ausdrucksstarke Momente und Situationen. Wir verstehen, trotz nur spärlich eingesetzten Texttafeln, genau, worum sich die Diskussionen drehen, können Joes Späßchen, mit denen er Daisy beeindrucken will, genau nachvollziehen und begreifen schnell, welch furchtbaren Verdacht Mutter Bunting schon nach den ersten Nächten hegt, die der neue Mieter im Haus ist.

THE LODGER ist – und damit ist man am Kern der Aussage, es sei der erste „echte“ Hitchcock – ungemein spannend und, wie bereits erwähnt, atmosphärisch sehr dicht. Der Untertitel – A STORY OF THE LONDON FOG – ist Programm. In den wenigen Außenszenen, die wirklich ein Stadtbild zeigen, wabern die Schwaden durch die Kulissen, versinken die Menschen nahezu im Nebel, werden von ihm verschluckt. Menschen tauchen aber ebenso plötzlich aus dem Dunst auf, was durchaus unheimliche Effekte hat. Hinzu kommt Hitchcocks Kniff, den Mieter gleich zu Beginn des Films allerhand Dinge tun zu lassen, die nahelegen, daß Gefahr von diesem Mann ausgeht. Er lässt die Bilder blonder Frauen abhängen, die die Wände seines Zimmers schmücken – zu diesem Zeitpunkt wissen wir bereits, daß der Mann, der sich „The Avenger“ – der Rächer – nennt, hinter blonden Frauen her ist und diese ermordet. Auch das Auftreten des Mieters – er steht mit vermummten Gesicht an der Tür der Buntings – lässt und aufmerken, wissen wir doch aus der ersten Szene des Films, daß der Mörder mit einem Schal vor dem Gesicht auftritt. Dies übrigens ist ein typisches Stilmittel des Regisseurs: Der Zuschauer weiß immer etwas mehr, als die Protagonisten des Films. So haben wir also früh schon Angst um die hübsche Daisy, die als Modell bei einer Modenschau in der Londoner City arbeitet und deshalb oft abends unterwegs ist. Ivor Novello, der den Mieter spielt, stattet seine Figur mit einer melancholischen Aura aus, die gelegentlich, nimmt man seine Blicke ernst und ordnet sie nicht ausschließlich einem übertriebenen Stummfilmschauspiel zu, einen Touch des Wahns annimmt. Können wir diesem Mann trauen? Schließlich arbeitet Hitchcock noch mit einer gekonnten Doppelung: Wir sehen Joes Skizze, auf der er die „Geographie“ der Morde aufgezeichnet hat, wenig später wird uns der Mieter bei der Arbeit an seiner Skizze gezeigt, wo er exakt das gleiche tut, dabei aber das für den Mörder so typische Dreieck zur Markierung der Tatorte nutzt. Ein weiterer Hinweis auf die wahre Natur des Mannes? Es sind solche kleinen Andeutungen, die die Spannung immer hochhalten und den Zuschauer durchaus verwirren und seine Unsicherheit bei der ganzen Geschichte schüren.

Hitchcock spielt mit vielen Motiven, die auch seine späteren Filme kennzeichnen sollten. Da ist zum einen die starke Mutterfigur, die die allgemeinen Verdächtigungen in Gang setzt und damit zwar als machtvoll und autoritär, wenn auch sorgenvoll und verängstigt charakterisiert, zugleich aber auch schuldig wird. Desweiteren stattet er alle Figuren mit gewissen charakteristischen Merkmalen aus, die sie kenntlich machen und ihnen Eigenart verleihen. In einer Szene spielt Joe mit seinen neuen Handschellen herum und führt sie vor, lässt sie sogar um Daisys Gelenke zuschnappen. Später wird er sie dem Mieter anlegen. Ein verstecktes sexuelles Symbol, wie auch dies für Hitchcock ganz typisch werden sollte, für den Sexualität, Verführungskraft und Verführbarkeit immer auch mit Macht verbunden und konnotiert waren. Joes Macht zeigt sich in seinen äußeren Merkmalen, in seiner Stellung und seinen Handlungen, natürliche Autorität besitzt er nicht. Immer wieder weist Daisy ihn zwar charmant, aber deutlich zurück. Als er sie „in Ketten“ legt, was ihr offensichtlich nicht gefällt, gehört sie ihm, hat er sie faktisch in der Hand, hat Macht über sie. Joe ist also ein schwacher Charakter, dem seine persönliche Verwicklung mit Daisy und die Eifersucht auf den Mieter den klaren Blick verschleiern. Geschickt werden diese leichten psychologischen Anspielungen in den Film eingestreut, ohne daß sie Überhand nehmen und den Fortgang der Story behindern. Vieles bleibt Andeutung und eher versteckter Hinweis.

Da wir später erfahren, daß der Mieter der Bruder des ersten Opfers des „Avenger“ war, wird seine Unschuld somit bewiesen, erst recht, als Joe am Telefon erfährt, daß der wirkliche Mörder soeben verhaftet wurde. Hitchcock, so geht die Legende, wollte ein anderes Ende für seinen Film. Gern hätte er es offengelassen, ob der Mieter nicht doch der Mörder ist. Das wäre eine sehr moderne Variante gewesen, die jedoch von der Produktionsfirma abgelehnt wurde. Man wollte Eindeutigkeit, da Ivor Novello damals ein führender Leinwandstar war und es womöglich seinem Image geschadet hätte, eine uneindeutige, zweifelhafte Figur zu spielen. Hitchcock willigte schließlich ein und gab sich damit zufrieden, seinem Film ein Happy-End zu verpassen, in welchem der Mieter und Daisy natürliche in Paar werden. Man spürt aber in einigen Szenen im Haus der Buntings, daß dieser seltsame Mann vom Regisseur anders angelegt war, daß er ihn ambivalenter und vielschichtiger haben wollte, als es die schließliche Fassung des Films dann präsentiert.

Auch Alfred Hitchcock selbst sagte später, THE LODGER sei der erste echte Hitchcock-Film gewesen. Ganz sicher war es sein erster Thriller, auch wenn der Begriff damals noch nicht geläufig war. Zuvor hatte er Melodramen gedreht, was auch in THE LODGER durchaus noch spürbar ist. Da er einige Zeit in Deutschland verbracht hatte, sind dem Film – vor allem in den Kapiteltafeln – gewisse expressionistische Einflüsse nicht abzusprechen. Ursprünglich waren auch die Kulissen und einzelne Szeneaufbauten expressionistisch geprägt, was die Produktionsfirma jedoch ablehnte. Mit Hilfe des jungen Ivor Montagu, eine Art filmischer Tausendsassa im damaligen London, überarbeitete der Regisseur seinen Film und gab später zu, daß die auch von Montagu eingefügten Änderungen den Film deutlich besser gemacht hätten. Montagu zeichnete auch für den Endschnitt verantwortlich. Nun wurde er auch ein Erfolg, was die früheren Probevorführungen eher nicht vermuten ließen.

THE LODGER ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modern auch der Stummfilm schon sein konnte, ein Beispiel dafür, daß einige Stummfilme auch heute noch funktionieren und unterhalten können. Seine Dynamik und Dramatik, das Tempo und die Spannungsmomente lassen den Betrachter glatt vergessen, daß er 80 Minuten lang keinen Ton, außer der vielschichtigen und abwechslungsreichen Musik, gehört hat. Die aktuelle Musik wurde allerdings 1999 von Ashley Irwin komponiert und hinzugefügt. Sie spielt gekonnt mit Motiven der für den Film zeitgenössischen Populärmusik, baut aber gelegentlich auch Verweise auf spätere Spielarten des Pop ein und zitiert gelegentlich sogar den Soundtrack späterer Filme.

Man sollte sich von Zeit zu Zeit wirklich wieder an Stummfilme wagen – es schult das Auge und es gibt eine ganze Welt zu entdecken. Dies ist sicher ein guter Anfang…

 

[1] Joe Hembus gibt das Jahr 1926 an (Hembus, Joe: ALFRED HITCHCOCK UND SEINE FILME. München, 1976), die IMBd das Jahr 1927, andere Quellen sogar 1928.

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