X-TRO – NICHT ALLE AUSSERIRDISCHEN SIND FREUNDLICH/XTRO

Eine Perle der 'Video Nasties' aus den hinteren Bereichen der Schmuddelecken der 1980er Jahre

Während sie gemeinsam im Garten ihres Landhauses spielen, werden Sam Philips (Philip Sayer) und sein Sohn Tony (Simon Nash) von einem gleißenden Licht geblendet. Ein Sturm kommt auf und Sam verschwindet schließlich in dem Licht.

Drei Jahre später leben Tony und seine Mutter Rachel (Bernice Stegers) in London, gemeinsam mit Rachels neuem Freund Joe Daniels (Danny Brainin) und dem französischen Au-Pair-Mädchen Anelise Mercier (Maryam D´Abo). Tony wird nachts von fürchterlichen Albträumen geplagt. Er behauptet konstant, sein Vater sei entführt worden. Natürlich schenken weder Rachel noch Joe oder Anelise dem Glauben. Eines Nachts wacht Tony in Blut gebadet in seinem Bett auf. Doch es ist nicht sein Blut, wie eine Analyse später feststellt. Tony behauptet, sein Vater habe es geschickt. Es sei ein Zeichen, daß er zurückkomme.

Derweil erscheint in der ländlichen Gegend, wo Rachel und Sam vormals ihr Landhaus hatten, erneut das gleißende Licht. Ein unförmiges Wesen erscheint und tötet umgehend den Fahrer eines Wagens, der es beinah überfahren hätte, und dessen Beifahrerin. Dann bewegt es sich durch die Nacht bis zum Haus einer allein lebenden Frau. Die wird durch das Gewinsel ihres Hundes darauf aufmerksam, daß etwas ums Haus schleicht, doch zu spät: Kaum hat sie die Umgebung des Hauses abgesucht, wird sie im Haus von der Kreatur angefallen. Die fährt ein Organ aus und pumpt der Frau etwas in den Mund. Als sie erwacht, liegt in der Zimemrecke eine leere, blutige Hülle, an der der Hund sich gütlich hält und ihr Bauch ist geschwollen. Desweiteren ist ihr übel. Ihr Bauch wird immer größer, bis schließlich Sam sich in voller Größe aus ihm herausquetscht.

Der wiedergeborene Sam sucht die Stelle, wo in der Nacht das Wesen den Autofahrer getötet hatte und nimmt dessen Kleidung an sich.

Einige Tage später steht Sam vor Tonys Schule. Der Junge ist überglücklich, seinen Vater wieder zu sehen. Gemeinsam gehen sie nach hause. Dort trifft Rachel sie an. Sie ist völlig verstört durch das plötzliche Wiederauftauchen ihres Gatten. Der gibt vor, sich an den Verbleib der vergangenen drei Jahre nicht erinnern zu können, möchte aber wieder bei seiner Familie leben. Naturgemäß stört das Joe, der seinerseits Rachel heiraten möchte.

Sam bleibt vorerst bei seiner früheren Familie. Er benimmt sich allerdings seltsam. Immer wieder starrt er wie abwesend vor sich hin, dann erwischt Tony ihn, wie er die Eier, die Tonys Blindschleiche gelegt hat, ausschlürft. Tony ist außer sich und flieht vor seinem Vater. Als dieser seinen Sohn stellen kann, erklärt er ihm, er sei nicht mehr der, der er einst gewesen ist. Er sei zurückgekommen, um Tony zu holen. Er beisst den Jungen, trinkt etwas von dessen Blut und sondert zugleich seinen Speichel in die entstandene Wunde ab.

Zwischen Joe und Rachel kommt es bei verschiedenen Gelegenheiten zu Zusammenstößen. Sie betreiben gemeinsam ein Fotoatelier, doch das Verhältnis der beiden scheint durch Sams Anwesenheit nachhaltig gestört zu sein. Zudem stichelt Analise sowohl gegen Sam, wie auch gegen Joe. Sie selber empfängt bei sturmfreier Bude ihren Freund Michael (David Cardy) und vergnügt sich mit ihm in ihrem Zimmer.

Tony stellt erstaunliche Fähigkeiten an sich fest. Einen Kreisel setzt er nur mit Gedankenkraft in Bewegung, ebenso lässt er einen Holzclown als lebenden Zwerg-Clown (Peter Mandell) entstehen, der fortan in seinem Wandschrank lebt.

Tonys Blindschleiche hat sich derweil selbstständig gemacht und ist in die Wohnung der Nachbarin, Mrs. Goodman (Anna Wing), gekrochen. Die scheut sich nicht, das Tier mit einem Holzhammer zu zermatschen, als sie es findet. Sie übergibt es Rachel. Nachts hört Mrs. Goodman Geräusche an ihrer Tür. Mit einem Sprengsatz wird diese geöffnet und in Lebensgröße steht ein Spielzeug-Soldat vor ihr, der sie verfolgt und schließlich umbringt.

Rachel findet in Sams Jacket ein Bündel Geld und das Bild einer Frau, das mit doppeldeutigen Worten signiert ist. Sam behauptet, nicht zu wissen, wer das sei, er wisse auch nicht, wie das Geld in seine Kleider käme. Obwohl sie skeptisch ist, glaubt Rachel ihm schließlich. Dennoch übergibt sie das Bild bei nächster Gelegenheit an Joe. Der weiß allerdings auch nicht, wer auf dem Bild abgebildet ist.

Rachel und Sam beschließen, noch einmal zum Landhaus zu fahren. Sam gibt vor, sich dabei eine Klärung seiner Amnesie zu versprechen. Joe ist wenig begeistert, lässt Rachel aber gewähren. Tony soll in der Obhut von Anelise bleiben. Diese lädt Michael ein, der auch umgehend in der Wohnung erscheint. Die beiden verschwinden im Zimmer von Anelise. Doch Tony drängt darauf, daß sie mit ihm spielen soll. Sie gibt nach. Kaum hat das Spiel begonnen, schlägt der Clown sie mit einem Gummihammer bewußtlos. Tony beißt sie, wie er von Sam gebissen wurde, und der Clown verfrachtet sie ins Badezimmer, wo sie in einer Art Kokon zu einer riesigen Gebärmutter umfunktioniert wird, aus der einige Alieneier hervorquellen. Der Clwon sammelt diese ein und legt sie in einer eigens von ihm hergestellten Masse in den Kühlschrank, wo sie vor sich hinbrüten.

Michael, der Analise in der Wohnung sucht, wird plötzlich von einem Spielzeugpanzer beschossen und kann sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen. Doch dann fällt ihn ein lebender Panther an und tötet ihn.

Rachel versucht, aus dem Landhaus ihren Sohn zu erreichen, was nicht gelingt, da der Clown das Telefon aus der Wand gerissen hat. Rachel bittet daraufhin den Hauswart Mr. Knight (Arthur Wybrow), nach dem Rechten zu sehen. Doch der wird von dem Clown getötet. Als Rachel den Mann nicht mehr erreichen kann, ruft sie Joe an, der ihr zusichert, nach Tony zu schauen. Während sie telefonieren will Joe den Käfig seines Papageis säubern und entdeckt auf der Zeitung, die den Käfigboden bedeckt, ein Foto von einer Frau, die exakt derjenigen ähnelt, die auf dem Bild aus Sams Jacke abgebildet war. Joe begreift, daß diese Frau in einem fürchterlichen Massaker abgeschlachtet wurde.

Er will gerade Tony abholen und verlässt sein Atelier, als er den Sohn von Rachel trifft. Der sitzt auf Joes Wagen, als warte er schon auf ihn. Joe fährt mit Tony zum Landhaus.

Dort sind sich Sam und Rachel wieder näher gekommen und schlafen miteinander. Doch mitten im Akt, beginnt Sam sich zu verwandeln. Seine Haut reißt auf und gibt seltsame Farben und Schlieren frei. Rachel begreift, daß sie es nicht mehr mit ihrem Mann zu tun hat. Wieder erscheint das gleißende Licht hinter einem Hügel. Sam geht aus dem Haus und führt den gerade eingetroffenen Tony auf das Licht zu. Joe und Rachel folgen den beiden. Sam stößt einen fürchterlichen Schrei aus, dessen Frequenz Joe tötet. Rachel kann ihrem Mann und Sohn weiter folgen. Als diese das Licht erreicht haben, drehen sie sich noch einmal um: Beide sind mittlerweile vollends zu Aliens mutiert und verschwinden schließlich im Licht. Rachel bleibt allein auf der Lichtung zurück.

Am nächstenTag kehrt Rachel in ihre Wohnung zurück. Sie findet die Eier, hebt eines an, das platzt und heraus schießt eben jenes Organ, mit dem zu Beginn schon die Frau im Waldhaus befruchtet wurde. Die Tür der Wohnung schließt sich.

[Alternativ endet der Film auf der Lichtung oder aber, indem Rachel zurück in der Wohnung selbst einen dicken Bauch aufweist und etliche Tony-Klone antrifft]

Die Älteren werden sich erinnern – Anfang der 1980er Jahre kam der Videorekorder auf und mit ihm die vorübergehende Institution der Videothek. Man lieh sich für ein paar Mark zwei, drei Filme übers Wochenende und bekam neben all den Hits der Saison (wobei die damalige Zeitspanne zwischen Kinoveröffentlichung und Videoauswertung noch ein bis zwei Jahren entsprechen konnte), die gleich neben Tür feilgeboten wurden, in Hinterzimmern auch ein Sortiment des Abseitigen geboten. Porno war das eine, das andere waren sogenannte ‚Video Nasties‘. Horrorfilme der härteren Sorte. Der Begriff, der ursprünglich auf eine bestimmte Gruppe von Filmen zutraf, die in englischen Videotheken zirkulierte – darunter solche Perlen wie Ruggero Deodatos CANNIBAL HOLOCAUST (1980) oder Joe D´Amatos MAN EATER (1980) – , wurde später generell auf Filme angewandt, die auf blutige Effekte in meist billiger Machart, Splatter und Gore, setzten und oftmals in keinem Kino gezeigt wurden.

Harry Bromley Davenport leistete einen wesentlichen Beitrag zu den ‚Video Nasties‘, als er 1982 XTRO (1982) vorlegte, einen ausgesprochen blutigen, gory Sci-Fi-Horrorfilm, der deutlich im Nachklapp zu Ridley Scotts ALIEN (1979) und, der deutsche Titel suggeriert es, in klarer Abgrenzung zu Steven Spielbergs E.T. (1982) produziert worden war. Allerdings kann man XTRO getrost noch zu den besseren Werken aus der Schmuddelecke zählen, bietet er doch nicht nur passable Effekte, die aufgrund ihrer Aura der Handarbeit auch heute noch angemessen ekeln, und ein ordentliches Monster, sondern auch eine vergleichsweise gute Darstellerriege, die die Charaktere glaubwürdig erscheinen lässt. Vor allem aber bietet er eine surreale, manchmal fast krankhafte Atmosphäre und einige wirklich gelungene Einfälle, die ihn aus dem herkömmlichen Einheitsbrei des Subgenres Splatter-Film herausheben und ihm über die Jahre Kultstatus haben angedeihen lassen.

Natürlich darf man einen Film wie diesen niemals an seinen Vorbildern messen. Eine Kreatur, wie es das Alien im gleichnamigen Klassiker darstellt, ist ein Jahrhundertwurf. Gemessen an seinem Budget, kann die Kreatur in XTRO allerdings in ihren diversen Stadien der Metamorphose überzeugen. Gelegentlich wirkt sie dabei derart abartig – vor allem ihr erster Auftritt auf einer Landstraße, bei dem ihre Gliedmaßen in Relation zum Torso geradezu verdreht wirken – , daß sie direkt den Bildern eines Hieronymus Bosch entsprungen sein könnte. Wir sehen selbstredend das Latex und Schaumgummi, aus der sie hergestellt ist, aber dafür kann der echte Schleim, der aus ihr hervorquillt, noch durchaus für Ekeleffekte sorgen. Das ist generell der Unterschied zu heutigen CGI-Orgien: All das, was uns in diversen King-Kong-Verschnitten und modernen Splatter-Filmen geboten wird, mag realistischer aussehen, doch wissen wir in 90% der Fälle, daß wir es mit computergenerierten Ansichten zu tun haben. Betrachtet man einen Film wie XTRO, kann man sich zumindest sicher sein, daß die Darsteller nicht vor Blue Screens agiert haben, sondern reell durch all den Schleim, das Gedärm und Blut gewatet sind, woraus auch immer dies alles bestanden haben mag. Angenehm war es sicher nicht.

Doch wirklich überzeugend wird der Film dort, wo er Alltagsgegenstände, vor allem Spielzeug, zu tödlichen Bedrohungen werden lässt. Ein Holzclown verwandelt sich durch die telekinetischen Kräfte eines Kindes in eine reale Figur und sorgt fortan dafür, daß jeder, der hinter das Geheimnis von Vater und Sohn kommen könnte, eines unnatürlichen und meist ausgesprochen blutigen Todes stirbt. Ein weiterer Helfer ist eine auf Realgröße angewachsene Action-Figur, wie sie jeder männliche Zuschauer kennen dürfte, der seine Kindheit und frühe Jugend in den ausgehenden 70er und beginnenden 80er Jahren durchlebt hat. Ausgestattet mit einem Plastikgewehr, welches mit einem Plastikbajonett bestückt ist, macht er Jagd auf die unliebsame Nachbarin, die sich gegenüber Tony, dem Jungen mit den außergwöhnlichen Fähigkeiten, schlecht benommen hat. Und auch ein Spielzeugpanzer entwickelt tödliches Potential. Es sind dies die Momente, die XTRO weit über das Mittelmaß erheben und dem Film eine Atmosphäre verpassen, die der Zuschauer so schnell nicht vergisst.

Auch die wirklichen Gore– und Splatter-Effekte des Films sind gut umgesetzt. Sowohl die verschiedenen Szenen, in denen das Alien sich offenbar fortpflanzt, indem es ein schlauchartiges Organ ausfährt und durch dieses seine Eier in den Mund seiner Opfer einspeist – auch hier lässt das Original-Alien grüßen – , als auch jene Sequenzen, in denen zunächst Papa Sam, dann Sohnemann Tony das Alien-Virus per Biss weitergeben und das Blut ihrer Opfer trinken, die dabei nicht nur aschfahl werden, sondern auch sichtbar ihre Körpermasse verringern, und auch die wenigen, aber effektiven echten Splatter-Momente, haben Potential. Höhepunkt dürfte dabei Sams „Wiedergeburt“ aus dem abnormal groß aufgeblähten Bauch eines zufälligen weiblichen Opfers sein, die damit abschließt, daß er sich mit einem beherzten Biss von der eigenen Nabelschnur befreit. Interessanterweise bietet XTRO davon nicht zu viel, nie hat man den Eindruck, diese Effekte würden um ihrer selbst Willen in den Film eingebaut. Sie dienen der Handlung und Dramaturgie und ergeben sich logisch aus dem, was man zu sehen bekommt. Dafür sind sie dann, wenn sie eingesetzt werden, umso wirkungsvoller. Einzig das Erscheinen des Raumschiffs zu Beginn und am Ende des Films kann wenig überzeugen. Das wird dem Budget geschuldet gewesen sein, dennoch bleibt dieser Moment im Film enttäuschend.

Ebenso muß man hervorheben, daß sich XTRO erstaunlich viel Mühe gibt, seine menschlichen Konflikte auszuarbeiten. Ein kleiner Junge vermisst seinen Vater, der in seinem Beisein von Aliens entführt wurde, was ihm natürlich niemand glaubt; der neue Freund der Mutter versucht, mit der Situation klar zu kommen, daß deren früherer Gatte wie aus dem Nichts wieder auftaucht; die Mutter ist zerrissen zwischen der Liebe zu beiden Männern und den Sorgen um ihren Sohn usw. Dem allen wird recht viel Raum gegeben, wodurch der Film umso glaubwürdiger wirkt. Er nimmt sich Zeit, er erklärt seine Konflikte und behauptet sie nicht nur und belohnt sich und sein Publikum damit, daß die Veränderungen, die nach und nach an den Menschen und den Räumen, in denen sie sich bewegen, auftreten, umso grauenerregender sind.

XTRO hat aber auch eine gehörige Portion Humor zu bieten. Natürlich  ist es nicht der Humor all jener Horrorfilm-Parodien, die irgendwann gegen Ende der 80er Jahre aufkamen und deren Flut bis weit in die 90er hinein anhielt. Es ist ein grimmiger, manchmal sardonischer Humor. Vor allem jene Szene, in der der Spielzeugsoldat Mrs. Goodman dahin metzelt, ist von bösartiger Originalität und kann durchaus Lacher hervorrufen; ebenso der Moment, in dem das Kindermädchen Analise – deren Hauptaufgabe im Film darin besteht, für die nötige Portion Sex zu sorgen – während eines Versteckspiels mit Tony, für das sie extra das Bett mit ihrem Freund verlassen hatte, mit dem Schlag eines Gummihammers vom Clown niedergestreckt wird. Überhaupt sind die Auftritte des Clowns so angelegt, daß uns das Lachen im Halse stecken bleibt. XTRO beweist auf nachhaltige Art und Weise, wie nah Lachen und Schrecken beieinander liegen. Der Humor ist allerdings auch bitter nötig, denn aus all den Verwicklungen gibt es letztlich für keinen der Protagonisten ein Entrinnen.

Es ist ein britischer Film, und man merkt es eben nicht nur am Willen zum schwarzen Humor, sondern auch daran, daß der Zuschauer nicht unbedingt versöhnlich aus dieser Geschichte entlassen wird. Obwohl es verschiedene Fassungen gibt, von der die blutigste erst auf der deutschen DVD-Veröffentlichung überhaupt das Licht der Öffentlichkeit erblicken durfte, ist selbst jene, die in der britischen Kinoversion gezeigt wurde, und die schlicht in einem scheinbar annehmbaren Moment aus der Handlung aussteigt, kurz nachdem Sam und Tony, bereits verwandelt, im Raumschiff verschwinden, nicht unbedingt ein Happy-End. Die anderen beiden Versionen sind sehr viel deutlicher, was das Stadium betrifft, in dem sich die letzte Überlebende dieser unheimlichen Begegnung mit einer fremden Art befindet. Europäische Horrorfilme sind häufig rigoroser, auch gnadenloser gewesen, als ihre amerikanischen Pendants, die den Zuschauer meist mit einem halbwegs sicheren Gefühl aus der Handlung entließen. Schlimmstenfalls deuten offene Enden wie in HALLOWEEN (1978) auf Fortsetzungen hin. XTRO hingegen lässt keinen Zweifel daran aufkommen, daß die Protagonisten, deren Schicksal wir gut 80 Minuten verfolgt haben, verdammt sind. XTRO stellt die dysfunktionale Familie als nachhaltig beschädigtes System aus, während amerikanische Filme eher die symbolische Wiederherstellung der Familie als Ort der Heilung betreiben.

Es ist ein schönes Stück europäischer Horrorfilmgeschichte, die es hier zu bewundern gibt. Allerdings mache man sich nichts vor: Überzeugen kann der Film nur jene, die entweder selber dabei waren, als man sich heimlich in die dunkleren Ecken der Videotheken schlich, oder Liebhaber einer vergangene Ära des Effektkinos sind. Wer moderne Special Effects gewohnt ist, ist  mit old-school-handmade Splatter kaum hinter dem Ofen hervorzulocken.

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